Hyänen sind in der Stadt

wenn man keine rechte hat, hat man auch keine pflichten. & kleingeister sind grosse redner. weil das wuenschen nie geholfen hat, soll jetzt das fluchen wirken. & hartz iv ist eine wohltat fuer die betroffenen.

merkste was?!

ich war dieser tage bei doktor sarkasmo, er schrieb mich sofort krank, als er von meinem zustand einiges mitbekam. es gibt sogar noch menschen unter den aerzten, wer haette das gedacht. & nomen est omen, wie der schwede sagt. dabei sollen wir doch langsam dazu uebergehen, chinesisch zu lernen, hat ein chinesischer redner gesagt. was er damit wohl meinte?

doktor sarkasmo ist kein chinese. er ist nicht mal ein mensch. er ist selten in diesem gebiet zuhause, aber wenn er mal da ist, dann rauchts in der bude, das kann ich versichern. nur – wo ist das feuer? haben sie es etwa entfacht, oder sie da hinten mit der dicken brille? sie sehen mir alle nicht danach aus, das muss ich schon sagen. & was soll ein feuer in dieser kleinen stadt denn schon verhexen? da brennen hoechstens die selbst gebastelten weihrauchstaebchen im rathaus ab, & sollten die tatsaechlich einmal verbrennen, wird sofort die feuerwehr gerufen. das nenne ich vielleicht spontanitaet!

es gaebe wichtigeres in dieser stadt zu erledigen – hier ist ein exotisches wild unterwegs, das nicht unterschaetzt werden darf. ich meine diese seltsamen wildtiere, die aus afrika kommen, & die sich auf alles stuerzen, was den geist aufgegeben hat: hyaenen. sie machen uns stadtwoelfen gewaltige fresskonkurrenz, das muss ich schon sagen. was ein stadtwolf sucht ist das gegenteil von geistlosigkeit, also, anders ausgedrueck,  wenn man so will, auf der suche nach aas bin ich nicht. hier stinkt sowieso einiges zum himmel, da muss ich nicht noch aas fressen wollen. pfui teufel. aber diese hyaenentypen schrecken vor nichts zurueck, sie moegen vergammelte dinge, totes, gestorbenes, geist-loses junkfood  eben –

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3 Kommentare zu „Hyänen sind in der Stadt

    1. danke, ich nehme dies als grosses kompliment auf. war uebrigens auf deiner website, nicht schlecht, wuerde ich sagen – sogar ganz & garnicht schlecht, deine artikel & die sprache. ich finde es gut, dass wir uns gefunden haben.
      bis bald & schreibe fleissig.
      sutaio

      1. Tja, mit dem ‚gefunden‘ ist das so eine Sache. Ich werde nicht mehr lange in Neunkirchen sein, denn ich gehe nach Österreich. Meine Chance, aus diesem Kaff rauszukommen.

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