Herzschläge der Melancholie

jetzt packt mich doch noch die gr0sse graue wolke im genick & zieht mich in einen nebel, aus dem es kein entrinnen gibt. das lachen hier ist bitter geworden, nach ca. vier monaten, aber der kopf ist klarer, eigenartigerweise – vorwaerts schauen ist angesagt, immer vorwaerts, ein pionier sollst du sein auf dem weg ins gelobte land, vor dir liegen alle gefahren der welt, aber du wirst ihnen widerstehen. ha ha. es ist kein spiel mehr, wenn das blut durch die kleidung sickert, es ist kein spiel mehr, wenn das wasser ausgegangen ist.
wohl wissend, dass der aufkommende weltschmerz nur ein kleiner, einfacher ist, unnoetig ist er trotzdem, wer interessiert sich schon fuer das gejammer eines alternden penners, die zukunft ist weitaus interessanter & lukrativer.
doch die traeume sind noch nicht ganz gestorben, also besteht noch ein funken leben in der hoffnung. den oder die traeume zu leben ist die andere sache. was ist, wenn die hindernisse zu gross sind, was ist, wenn das pech an den schuhsohlen klebt, was ist, wenn die krankheit „desinteresse“ dich befaellt?
Advertisements