Seltene Gelegenheit

 

philipp sutaio meldet sich zurueck aus seinem selbstgewaehlten exil. eigentlich ist es gar keines gewesen, nur eine weile funkstille, nicht nur in meinem gequaelten oberstuebchen. ist man erst einmal aus der bahn geworfen, findet man irgendwann nur mehr wenige worte, zu beschreiben, was um einen herum vorgeht. & ob dieses vorgehen ueberhaupt von interesse sein kann, das habe ich mich die ganze zeit ueber gefragt.
aber legen wir die fragen beiseite & gehen zur tagesordnung ueber – es lockt der sommer mit seinen ungezaehlten veranstaltungen, den festchen & den privaten partyabenden. bin zwar kein partyloewe mehr, aber mit einem kleinen fass bier gebe ich mich schon noch zufrieden. der rausch des sommers ist ein virtuelles vergnuegen, jedenfalls fuer mich, & diesem gab ich mich gerne hin, als ich noch juenger war.
jetzt hat sich die sanduhr wieder bewegt. meine zeit laeuft gewiss ab, das braucht mir die olle gouvernante nicht immer wieder aufs brot zu schmieren! sie ermahnt mich unermuedlich, an die eigene vergaenglichkeit zu denken, dabei bin ich momentan zu gerne am leben. der sommer 2012 bringts mit sich.

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