IN ZWEIFELN UNGEBROCHEN

…. klingt n bisschen pathetisch, meine ueber-schrift, zugegeben, das neue jahr begann auch so – nur haben die versprechungen, die nach dem 1. januar eintreffen sollten, noch immer nicht ihre wirkung gezeigt. noch ist polen nicht verloren, aber die rocky mountains locken mich mehr.
ziemlich kryptisch, was ich da von mir gebe, zugegeben, aber dieses raetselhafte dasein, das meine chemie im grunde doch ziemlich kalt laesst, hoert nicht auf,  mich zu quaelen.

so – genug gejammert.

hoffe nur, ich habe nun endgueltig die schreibblockade ueberwunden, die mich vor einigen monaten befiel. habe viele plaene verfolgt, angefangen & wieder verworfen, was das schreiben anbelangt, aber ich finde wieder grund, meine gedanken auf e-paper zu hacken (schreibmaschinen-stilecht gemeint, ich bin kein computer-freak!) – ueberdies habe ich noch andere blogs, die thematisch mehr – noch viel mehr! – mit meiner unmittelbaren umgebung zu tun haben. das lag naeher, dort zu veroeffentlichen. aber, trost!, die anzahl der veroeffentlichungen in diesen blogs hielten sich auch stark in grenzen.  ich hoffe, man verzeiht mir diesen schlichten, allzu schlichten Beginn eines neuen Schreibjahres.

zu einer alten, liebgewordenen gewohnheit bin ich im laufe des vergangenen fruehjahrs zurueckgekehrt: dem tagebuchschreiben. auf richtigem papier, mit vielen, bunten kugelschreibern, blaettern & bildchen. nur fuer mich alleine gedacht, so, wie es tabu´s nun mal  an sich haben. das tue ich meist, wenn das richtige „schreiben“ nicht funktioniert, der gedankenfluss soll dadurch wieder geweckt werden – was ja auch funktioniert, aber nun mal nicht so, wie ich es wollte. auf diese intime ecke in meinem oberstuebchen beschraenkt, will ich nun doch nicht ewig sein & bleiben.

es gilt, neuen themen offen entgegen zu treten. keine hartzer-geschichten, kein gejammer, kein pseudo-poesien mehr, keine schlechte-jounalisten-schreibe, kein traumschiff-sex.

aber das bliestal kann ich nicht ganz verlassen, ich bin hier gefangen bis zu meinem lebensende, auf der strasse finde ich die poesie, die mir zusagt, laut, schrill, bunt, geil, nichtvondieserwelt.

 

 

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