Aufholen

ganz traurig stellte ich im fruehsommer dieses jahres fest, dass ich in meiner musikalischen entwicklung im jahr 2008/09 stehengeblieben war. die ereignisse seit dieser zeit bis zum split der new yggdrasil im april nahmen mir den „atem“ – ich bin stehengeblieben, was philipp sutaio nie & nimmer gut bekommen ist.

seit einiger zeit, seit anfang november, bemerke ich einen umbruch. es ist schon erstaunlich, wie man sich selbst positiv beeinflussen kann. zwar schreibe ich momentan nicht so viele liedtexte, ich tue es bewusst nicht, sondern ich moechte die vorhandenen, ein dicker stapel manuskripte, selektieren & danach vertonen, mal sehen, was dabei herauskommt.

& ich denke vermehrt in so genannten „projekten“, die die fertigstellung einer homerecording-cd oder eines textbandes umreissen. das habe ich aber schon vor 2008 getan, seit etwa zehn jahren mache ich das, als ich die aelteren texte aus den siebziger & achtziger jahren ueberarbeitete & die lieder neu aufnahm. war eine spannende zeit. vor kurzem entdeckte ich sogar texte aus den mittachtziger jahren, die ich vollkommen vergessen habe. teilweise sind sie sehr interessant, weil ich damals ganz anders an ein lied heranging, manches kommt mir auch ziemlich naiv vor. spannend war es immer, zu jeder zeit – so sollte es ja auch sein, denke ich. 

ueber meine derzeitigen projekte moechte ich nicht viel verraten, nur, dass ich bald zehn lieder fuer meine neueste cd, „PFERDE AM FLUSS“, aufnehmen werde. die recordings werden demnaechst starten, es kann schon am morgigen tag sein. ich warte nur auf den richtigen kick, es liegt alles schon bereit. vielleicht bekomme ich in den naechsten tagen auch noch verstaerkung, musikalische, versteht sich.

so, dies ist mein alltag, ich weiss nicht genau, ob ich ein kuenstler bin – es ist mir auch sehr egal, auf was es hinauslaeuft. vielleicht gefallen dem einen oder anderen meine gedichte, die ich manchmal vertone. es waere schoen, resonanz zu erhalten, aber keine bedingung.
sollten die aufnahmen zu meiner zufriedenheit gelingen, werde ich sie im netz veroeffentlichen, vielleicht auch ein selbstgebasteltes video auf youtube veroeffentlichen. moeglich ist alles. & gedichtbaende werden auch weiter erscheinen. versprochen.

so, beim anhoeren von jazzigen weihnachtsliedern beim erstellen dieses posts, werde ich ganz sentimental, der dunkle dezember ist daran schuld, dass ich im netz nach gesellschaft suche. drueben wartet eine frau, die ich liebe & die ich stundenlang alleine lasse, weil ich am notebook in der grossen, weiten welt herumschnueffele. eigentlich haette ich was besseres zu tun. diese frau gehoert zu den personen, die mich am meisten inspirieren – einen ganzen stapel echter liebeslieder habe ich vor fuenf jahren geschrieben, einige davon sind ihr gewidmet.


 

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Veröffentlicht in Music